Der Technologiekonzern Apple Inc. (ISIN: US0378331005) hat seine Finanzergebnisse für das vierte Geschäftsquartal 2026 vorgelegt. In der ersten Bilanz unter dem neuen CEO John Ternus erzielte das Unternehmen einen Umsatzanstieg von zwölf Prozent und übertraf die Analystenerwartungen deutlich. Dennoch reagierten Investoren im nachbörslichen Handel mit leichten Kursabschlägen.
Rekordumsatz dank starkem iPhone-Geschäft und Service-Sparte
Im Ende September abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 2026 steigerte Apple den Konzernumsatz auf 114,48 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 102,47 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn kletterte auf 30,71 Milliarden US-Dollar, was einem Ergebnis je Aktie (EPS) von 2,10 US-Dollar entspricht (Vorjahr: 1,85 US-Dollar). Das Ergebnis wurde durch einen Einmalleffekt aus Zollrückerstattungen in Höhe von etwa 0,05 US-Dollar je Aktie begünstigt, lag jedoch auch bereinigt über den Konsensschätzungen der Analysten. Haupttreiber war die iPhone-Sparte, die einen Umsatz von 57,58 Milliarden US-Dollar generierte (+17 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Zudem verzeichnete das Dienstleistungsgeschäft (Services) mit 31,57 Milliarden US-Dollar einen neuen Höchststand bei einer Bruttomarge von rund 76 Prozent.
Sorgen um Chipkosten und Margen belasten den Ausblick
Trotz der starken operativen Performance gab die Apple-Aktie im nachbörslichen US-Handel um rund 2,8 Prozent auf etwa 328,85 US-Dollar nach, nachdem sie den regulären Handelstag bei 338,32 US-Dollar beendet hatte. Ursächlich für die Zurückhaltung der Marktteilnehmer waren Aussagen des Managements im Rahmen der Analystenkonferenz. Apple warnte vor anhaltend hohen Preisen für Speicherchips (NAND/DRAM) und steigenden Investitionen in die KI-Infrastruktur, die die Margen im bevorstehenden wichtigen Weihnachtsquartal belasten könnten. Angesichts eines KGV von nahe 36 reagierten Anleger empfindlich auf die Aussicht auf vorübergehenden Margendruck.